Wenn Eltern zum ersten Mal von Kinderosteopathie hören, tauchen meist viele Fragen auf. Hier beantworten wir die häufigsten – ehrlich und verständlich, damit Sie gut informiert entscheiden können, ob ein Termin bei uns für Ihr Kind passt.
Ab welchem Alter ist Kinderosteopathie möglich?
Schon in den ersten Lebenstagen. Viele Eltern kommen in den ersten Wochen nach der Geburt zu uns, andere mit Kleinkindern, Schulkindern oder Jugendlichen. Die Techniken passen wir jeweils an das Alter und die Entwicklung an – ein Säugling wird ganz anders behandelt als ein Teenager.
Mögliche Reaktionen
Wir arbeiten mit sehr leichtem, achtsamem Druck. Trotzdem kann es sein, dass Ihr Baby während der Behandlung reagiert – etwa unruhig wird, sich streckt oder kurz weint. Das geschieht manchmal genau dann, wenn wir an Stellen arbeiten, an denen Strukturen eingeschränkt sind, und diese sich zu lösen beginnen. Viele Babys werden danach wieder ruhig, manche schlafen sogar ein.
Auch in den Tagen nach der Behandlung kann Ihr Kind reagieren, zum Beispiel müder sein, mehr schlafen oder etwas anders verdauen als gewohnt. Wir richten uns immer nach dem Tempo Ihres Kindes, machen Pausen, wann immer es sie braucht, und besprechen mit Ihnen, worauf Sie achten können.
Was ist der Unterschied zur Osteopathie bei Erwachsenen?
Das Gewebe von Kindern ist weicher und noch im Wachstum. Deshalb sind die Griffe feiner und die Behandlungen meist kürzer. Kinderosteopathie setzt eine eigene, spezialisierte Ausbildung voraus – unsere Kinderosteopathinnen sind dafür besonders qualifiziert.
Wie viele Termine sind nötig?
Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal reichen wenige Termine, manchmal ist eine Begleitung über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Nach jedem Termin besprechen wir mit Ihnen, ob und wann ein weiterer Besuch sinnvoll ist. Zwischen den Terminen lassen wir dem Körper Ihres Kindes bewusst Zeit.
Was sollte ich zum Termin mitbringen?
- das gelbe U-Heft
- den ausgefüllten Fragebogen für Kinder
- bei Babys: Fläschchen oder Stillmöglichkeit, Windeln und ein Spucktuch
- bei älteren Kindern gern ein Lieblingsspielzeug oder Kuscheltier
Ersetzt Osteopathie den Besuch beim Kinderarzt?
Nein. Kinderosteopathie ist eine Ergänzung. Beschwerden Ihres Kindes sollten immer auch kinderärztlich abgeklärt werden. Wenn wir den Eindruck haben, dass eine weitere Untersuchung sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das offen – und empfehlen Ihnen bei Bedarf passende Fachleute aus unserem Netzwerk.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Viele private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Auch einige gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie, oft mit einer ärztlichen Empfehlung. Am besten fragen Sie vorab direkt bei Ihrer Kasse nach.
Sie haben noch Fragen?
Rufen Sie uns gern an oder buchen Sie Ihren Termin direkt online über unsere Terminbuchung. Die Kinderosteopathie finden Sie in der Pettenkoferstr. 38 – ebenerdig und gut mit dem Kinderwagen erreichbar. Mehr über unsere Arbeit lesen Sie im Abschnitt Kinderosteopathie in München.







